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Infos zur österreichischen Gesetzeslage für Auto-Scheibentönungen: (für in Österreich zugelassene Fahrzeuge)

Bitte beachten Sie auch unsere AGB.


Der Erlass GZ. BMVIT-179.324/0001-II/ST4/2008 vom 02.04.2008 ist überarbeitet worden und seit 02.11.2011 durch den neuen Erlass GZ. BMVIT-179.324/0001-IV/ST4/2011 ersetzt. Infos gibt's auf der Website des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), Seite "Home > Verkehr > Straße > Technik > Fahrzeugtechnik"

Entfallen sind die Regelungen bezüglich:

  • des Zwanges zur Verwendung von in Österreich typgenehmigten Folien,
  • Vorführung und Eintragung von selber verlegten Folien heller 20%,
  • der Nachweis des Sichtfeldes bei Verwendung von Folien dunkler 20%,
  • der Zwang zum Weitwinkelspiegel bei Verwendung von Folien dunkler 20%
  • des sog. Einbaubescheides, der quasi zwangsweisen Installation einiger Folien durch authorisierte Einbaubetriebe und
  • des Verbotes der Tönung von Colorgläsern (V43)

"Eine österreichische Typengenehmigung ist aufgrund des unten verfügbaren Erlasses nicht mehr erforderlich. Eine von einem Mitgliedsstaat der EU ausgestellte Typengenehmigung ist ausreichend. Die Details entnehmen Sie bitte dem Erlass. Als Nachweis gilt das Genehmigungszeichen. Das jeweilige Gutachten muss nicht mitgeführt werden. "

Unsere Auto-Tönungsfolien verfügen über eine deutsche Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG) nach § 22a der deutschen Straßenverkehr-Zulassungsordnung (StVZO). (Anm.: Wir empfehlen jedoch, für auf den vorderen Seitenscheiben installierte Splitterschutzfolie die entsprechende ABG mitzuführen, um ggfs. die Einhaltung der 85%-Regel (s.u.) schnell nachweisen zu können.)

Lassen Sie sich keine Märchen erzählen!:

Denn schlichtweg falsch sind viele Informationen und "stehen gelassene" Veröffentlichungen zur Gesetzeslage durch Einbaubetriebe und Folien-Verkäufer. Einzig der aktuelle Erlass ist gültig und es sind keinerlei Bestrebungen irgendeiner Änderung des Erlasses erfolgt, im Gange oder geplant. Diese Information haben wir schriftlich vom zuständigen Sachbearbeiter im Ministerium erhalten.

Somit dürfen alle SELBST ihre Folie einbauen, egal welche Tönung diese hat, so lange die Regelungen des Erlasses eingehalten werden:

Tönungsfolien an hinteren Seitenscheiben und Heckscheibe(n):
Das Anbringen von Tönungsfolien ist auf Seitenscheiben ab der zweiten Sitzreihe nach hinten, auf der Heckscheibe und auf Dachfenstern zulässig:

  • Folien dürfen nur auf der Innenseite der Scheiben angebracht werden.
  • Keinesfalls dürfen mehrere Folien übereinander angebracht werden.
  • Die Folien dürfen nur bis zur Scheibenhalterung aufgebracht werden.
  • Ein Verklemmen bzw. eine Verbindung der Folie mit der Scheibeneinfassung oder der Gummidichtung ist unzulässig.
  • Das zugeteilte Prüfzeichen (Druck oder Lasergravur) muss auf jeder (Anm.: auch noch so kleinen) Scheibe gut lesbar angebracht sein (Anm.: bei Versenkbaren, wenn diese geschlossen sind).
  • Die Folie darf nur an den Scheiben, die für die Sicht des Fahrzeugführers nicht von Bedeutung sind und nur an der Innenseite angebracht werden (i.d.R. alle Scheiben hinter der sog. B-Säule).
  • Die Wirkung von Beleuchtungseinrichtungen (Anm.: z.B. 3. Bremsleuchte) und Rückstrahlern darf durch die Anbringung der Folien nicht beeinträchtigt werden; die Projektionsfläche der sichtbaren leuchtenden Fläche in allen für die jeweilige Leuchte in Betracht kommenden Winkeln der Mindestsichtbarkeit von hinter einer Scheibe liegenden Beleuchtungseinrichtungen ist freizuhalten.
  • Das Fahrzeug muss mit einem zweiten Außenspiegel ausgerüstet sein:
    • Wird auf der Heckscheibe oder auf den Seitenscheiben ab der zweiten Sitzreihe des Fahrzeuges eine Tönungsfolie oder eine Lochfolie angebracht, muss das Fahrzeug über zwei Hauptrückspiegel der Klasse III oder II gemäß Richtlinie 2003/97/EG oder ECE-Regelung 46 verfügen.
    • der bisher in bestimmten Fällen (Anm.: Folien dunkler 20%) vorgeschriebene zusätzliche Weitwinkelspiegel an der rechten Seite kann entfallen.
  • Beträgt die Gesamtfläche der Folie auf einer Scheibe mehr als 1 m², ist die Folie so zu unterteilen, dass die einzelnen Teile der Folie eine Fläche von jeweils weniger als 1 m² umfassen. (Anm.: Bei einer großen Heckscheibe evtl. lieber 'mal nachmessen und ausrechnen.)
  • Für Omnibusse gelten abweichende Regelungen.

Folien an vorderen Seitenscheiben
Das Anbringen von Splitterschutzfolien ist auf allen Seitenscheiben, auf der Heckscheibe und auf Dachfenstern zulässig.
Als Splitterschutzfolien werden jene Scheibenfolien bezeichnet, deren Lichttransmission 85% nicht unterschreitet und die durch eine spezielle Beschichtung eine höhere Widerstandsfestigkeit gegen mechanische Beanspruchung aufweisen. Alle anderen Scheibenfolien werden als Tönungsfolien eingestuft.
Folien dürfen nur auf der Innenseite der Scheiben angebracht werden.
Keinesfalls dürfen mehrere Folien übereinander angebracht werden.

Folien an der Frontscheibe
Das nachträgliche Anbringen von Folien auf der Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen ist nicht zulässig. (Anm.: Auch keine Streifen oder "Keile). Ausschließlich gesetzlich vorgeschriebene Aufkleber sind erlaubt (z.B. Pickerl und Vignetten)

UND: Das Entfernen des bisher vorgeschriebenen zusätzlichen Klasse IV Spiegels stellt keine anzeigepflichtige Änderung dar.

Darüber hinaus haben wir eine Bestätigung des zuständigen Sachbearbeiters über die "V43"-Regelung vorliegen.

Einige (eigene) Bemerkungen zum Schluss:

- Die Texte und Links zur Rechtslage wurden mit größter Sorgfalt zusammengetragen und deren Richtigkeit wurde uns schriftlich bestätigt. Dennoch übernehmen wir keine Veranwortung bezüglich der Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit.
Schlussendlich sind der Folienverarbeiter und der Fahrzeugführer für die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften verantwortlich.

- Ärger mit der Polizei oder einer Prüfstelle, schlimmstenfalls gar mit der Versicherung ist ziemlich sicher, wenn die einschlägigen Vorschriften nicht eingehalten werden.
Wir meinen: dieser Stress ist immer uncooler, als ein uncool getöntes (getuntes) Fahrzeug.

- Lassen Sie sich nicht von einigen Werbungen und einschlägigen 'Informationen' verwirren. Polizei- und andere Einsatzfahrzeuge sind Spezialfahrzeuge und in der Nutzung von Ein-und Anbauteilen nicht mit 'normalen' Fahrzeugen vergleichbar.

- Lassen Sie sich auch nicht von abweichenden 'Informationen' und Aussagen verwirren. Einzig der Erlass (s.o.) ist maßgeblich.

- Nur weil Andere etwas machen, muss das dadurch noch lange nicht erlaubt sein.

Falls Sie unbeantwortete Fragen haben, kontaktieren Sie ihre Fahrzeug-Prüfstelle (im Zweifelsfall mehrere Prüfstellen, oder auch Ihr Ministerium (Kontaktadresse im Erlass!)) oder rufen Sie uns bitte einfach an!

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